Die Verwaltung des EFRE in Brandenburg
Die Verwaltung der EFRE-Mittel obliegt dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg (Verwaltungsbehörde EFRE). Hier wird der Mitteleinsatz geplant, koordiniert und überwacht. Gefördert wird im Rahmen der Landesrichtlinien, die auch in anderen Ressorts verwaltet werden.
Die Förderung aus den EU-Strukturfonds ist elementarer Bestandteil der europäischen Struktur- und Regionalpolitik. Im Land Brandenburg werden seit 1991 Projekte aus diesen Fonds gefördert.
EFRE-Förderung seit 1991 im Land Brandenburg
- 1991-1993: 476 Mio. DM
- 1994-1999: 2.120 Mio. DM
- 2000-2006: 1.735 Mio. EUR
- 2007-2013: 1.499 Mio. EUR
Der europäische Strukturfonds EFRE wird genutzt, um Brandenburg wettbewerbsfähiger zu machen. Die Mittel der EU können – ergänzt um nationale Eigenmittel – vor Ort für Projekte eingesetzt werden, die das Land voranbringen. Es geht um die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Entscheidung, welche Projekte förderwürdig sind, wird hier im Land getroffen. Die EU-Kommission wirkt vor allem bei der Planung des Mitteleinsatzes am Anfang einer Förderperiode mit, sie genehmigt die dafür erforderlichen Planungsdokumente und kontrolliert den Mitteleinsatz.
Damit die EU-Bürger/innen wissen, was mit ihren Geldern passiert, gibt es die Bauschilder und Erinnerungstafeln bei Bauprojekten ab einer bestimmten Größe, den Hinweis auf Broschüren und anderen Informationsmaterialien. Seit 2007 gibt es auch das sogenannte Begünstigtenverzeichnis. In dieser Liste sind alle EU-geförderten Projekte aufgeführt mit Namen und Förderbetrag. Sie finden dieses Verzeichnis unter "Information und Publizität".
Neben den Mitteln aus dem EFRE werden in Brandenburg auch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF; www.esf.brandenburg.de) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER; www.eler.brandenburg.de) eingesetzt. Informationen hierzu sind auf den Internetseiten der jeweiligen Verwaltungsbehörden zu finden.



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